>>Gelegenheits-Teufel<<39.6.2006; 14:26 Uhr: 1703 Besucher insgesamt!
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Kapitel 46: Bitte lächeln!!!

Als ich am nächsten Morgen wach wurde, konnte ich meine Augen sofort wieder öffnen. Ich dachte an den gestrigen Tag. Es war alles echt viel. Ich blickte zum, anderen Bett. Leila schlief noch. Sie war echt hübsch: Sie hatte blonde, wellige Haare, ein schmales Gesicht und ihre geschlossenen, giftgrünen Augen machten ihr Gesicht vollkommen. „Sie würde echt gut zu Bryan passen, besser als dieses Miststück, Brittany!“, dachte ich, als die Tür aufging und eine Krankenschwester eintrat. Als sie sah, dass ich wach war lächelte sie aufgesetzt: „Ach, du bist ja wach. Wie geht es dir, soll ich einen Arzt holen?“ – „Nein, danke!“, antwortete ich mit einem Lächeln. „Du hattest gestern einen Schwächeanfall, was war denn los, das dir so zu schaffen gemacht hat!?“, fragte sie und wechselte das Wasser in den Blumen auf meinem Nachttisch.
„Ach, ist nicht so wichtig, war halt alles ein bisschen viel für mich!“, etwas anderes wusste ich nicht zu antworten. „Na gut, dann lass ich dich noch ein bisschen in Ruhe, es ist jetzt Acht Uhr, in einer halben Stunde gibt es Frühstück!“ – „Okay!“, sagte ich und kuschelte mich wieder in meine Decke, die nach Desinfektionsmitteln roch. Nach circa Zehn Minuten vor mich hinstarren, kam aus dem Bett neben mir mein Name geflüstert: „Sandra? Bist du wach?“ – „Ja, bin ich! Guten Morgen!“, sagte ich, drehte meinen Kopf zu ihr und lächelte. Sie lächelte zurück, dann streckte sie sich. „Sag mal, wie alt bist du eigentlich?“, fragte sie, als sie sich wieder in ihre Decke kuschelt. „Ich bin 15, werde bald 16! Und du?“, murmelte ich in meine Decke. „Ich bin 16!“. Wir unterhielten uns noch eine Weile, bis es an der Tür klopfte. Ohne, dass einer von uns antwortete, ging auch schon die Tür auf und die Schwester von vorhin kam herein, ihr Lächeln war wieder perfekt aufgesetzt. „Sie sollten Urlaub machen, Schwester!“, stellte ich fest. Zurück kam ein erschrecktes: „Warum?“. Ich antwortete ihr mit einem genauso aufgesetztem Lächeln: „Weil ihr aufgesetztes Lächeln ist sehr schlecht, da muss mal wieder ein richtiges Lächeln drübergezogen werden!“. Mein Ton war ein bisschen verzogen, da ich das Lächeln beibehielt. „Wenn das so leicht wäre, Sandra, wir haben hier total Personalmangel. Mein Chef will mich hier nicht weghaben, er meint, ich hätte den besten Kontakt zu den Patienten.“ Erschöpft lies sie sich auf einen der Stühle fallen. „Aber bei den Patienten macht es auch keinen guten Eindruck, wenn sie mit einem schlechten Lächeln hereinkommen!“ – „Du hast Recht, ich werde Urlaub beantragen und bekommen!“, mit einem festen, ehrlichen Lächeln stellte sie unser Frühstück auf unsere Tische, zwinkerte uns noch einmal zu und verlies den Raum. „Hehe, das war gut, Sandra!“, grinste Leila. Ich nickte mit einem ebenso großen Lächeln und wir aßen, dabei unterhielten wir uns. Als wir fertig waren, kam sie rüber in mein Bett und unterhielten uns so weiter. Ich mochte sie schon sehr. Ich hatte ihr sogar schon von dem Gespräch mit Bill erzählt, sie riet mir, ihm Zeit zu lassen, das zu verdauen. Das hatte ich auch vor. Nach einer guten stunde, beschloss ich duschen zu gehen, ich schlappte mir also, das was ich brauchte und hüfte unter die Dusche, die in unserem Zimmereigenen Badezimmer stand. Sandra hatte zwischendurch bescheid gesagt, dass sie in der Cafeteria sei. Ich trocknete gerade meine Haare, als es an der Tür klopfte, da ich nur ein Handtuch umgewickelt hatte, schaute ich nur durch einen daumenbreiten Spalt zwischen Tür und Angel. Ich sah eine Gestalt hineinhuschen. Schwarze Haare. Bill. Ich entfernte mich langsam und leise mit Herzklopfen von der Tür. Was wollte Bill hier?

Kapitel 47: Vielen Dank für die Blumen!

Er stellte irgendetwas auf den Tisch und ging dann auch wieder, als er an der Badezimmertür vorbeiging, ging ich ein paar Schritte zurück, damit er mich nicht entdeckte. Als er weg war, öffnete ich die Tür, sah mich um und ging auf den Tisch zu. Darauf stand ein riesiger Blumenstrauß. Ich roch an dem bunten Strauß und entdeckte dabei ein Brief, welcher zwischen den Blumen versteckt war. Vorsichtig nahm ich den kleinen Umschlag heraus und betrachtete ihn. Mit eine Krakelschrift wurde ’Für Sandra’ geschrieben – Eindeutig Bills Schrift. Ich öffnete und zog ein Blatt heraus entfaltete es und las:

Hallo Sandra!
Tut mir leid, dass ich mich nicht bei dir gemeldet habe, aber ich konnte einfach nicht! Es ist schwer für mich, dir in die Augen zu sehen und mir ein zu gestehen, dass das mit uns nie was wird. Ich werde mich aber bemühen, mit dir so normal wie möglich umzugehen, da ich möchte, dass wir Freunde bleiben, denn ich hab dich echt gern, das weißt du! Ich möchte auch, dass du dich nicht verstellen musst, nach einer Weile ist das total anstrengend und macht einen kaputt, ich weiß wo von ich rede, du kannst dir hoffentlich vorstellen, wie es ist, ein Star zu sein und keine Ruhe zu haben! Melde dich doch bitte bei mir, wenn du den Brief gelesen hast. Ich vermisse dich!

Dein Bill!

Während ich den Brief las, ließ ich mich rückwärts auf mein Bett sinken. Bill hat es akzeptiert. Das freute mich, denn ich wollte ihn echt nicht verlieren. Er war immerhin mein bester Freund! Ich griff nach dem Telefon auf dem Tisch zwischen den Betten und wählte Bills Handynummer.
Tut
Ich freute mich echt, dass ich wieder mit ihm reden konnte.
Tut
Trotzdem hatte ich ein schlechtes Gewisssen…
Tut
…schließlich litt er wegen mir…
Klick
Jemand hob ab…


Kapitel 48: …Bitte nicht!...

„Ja?“ – „Hey Bill, ich bin’s!“, sagte ich zaghaft. „Sandra?“, fragte er vorsichtig. Ich bejahte. „Du hast meine Nachricht bekommen!?“, stellte er fragend fest. Wieder bejahte ich. „Hör zu, es tut mir so furchtbar leid, dir geht es sicher scheiße!“, flüsterte ich schon fast in den Hörer. „So richtig super geht’s mir nun wirklich nicht!“, seufzte er und ich konnte vor meinen Augen schon die Tränen an seiner Wange herunterlaufen sehen, das wiederum trieb mir Tränen in die Augen. „Bill, ich möchte, dass wir Freunde bleiben, deshalb musst du mir sagen, wie ich mich verhalten soll!“, ich vernahm ein Schniefen am anderen Ende. „Ich kann dich nicht berühren…“, jetzt fing er leise an zu weinen. Ich wollte das nicht mit anhören, ich wollte ihn trösten. „Bill, sag mir, wo du bist!“ – „Nein!“, er versuchte seine Tränen zu unterdrücken. „Bill, du sagst mir jetzt sofort, wo du bist!“, schrie ich schon fast in den Hörer. „Ich stehe auf der Dachterrasse!“, hauchte seine schwache Stimme und er legte auf. Ich schreckte hoch. Mein Kopf arbeitete. Dachterrasse. Frust. Springen. Bill. NEIN! Ich wollte auf keinen Fall, dass er sich etwas antat. Schluchzend kramte ich schnell ein paar Latschen und einen Bademantel aus dem Schrank, rannte aus dem Raum und suchte verzweifelt nach dem Weg, den wir zur Terrasse gegangen waren. Links oder Rechts? Rechts! Geradeaus oder Links? Geradeaus! Falsch! Hastig lief ich den Weg zurück. Nach unendlichen Minuten konnte ich die Tür zur Terrasse schon sehen. Ich rannte auf sie zu. Da ich noch sehr schwach war, verlor ich das Gleichgewicht und fiel hin. Mein Fuß schmerzte höllisch, als ich versuchte aufzustehen. Nach drei Anläufen schaffte ich mich hoch zuhieven und in Richtung Tür zu schleppen. Schluchzend vor Schmerz und Angst stieß ich sie auf und blickte die Terrasse auf und ab. Kein Bill. „Nein Bill, tu mir das nicht an, bitte nicht!“, ging es mir durch den Kopf. Schwach und unter Schuldbewusstsein brach ich weinend in mich zusammen.

Kapitel 49: Ich bin doch hier!

Ich weinte vor mich hin und beachtete nichts. Ich beachtete nicht die Schritte, die von hinten auf mich zukamen. Jemand legte einen Arm um mich. Dieser jemand war ebenfalls am weinen. „Sandra, ich bin doch hier!“. Ich zuckte zusammen, die Stimme gehörte eindeutig Bill. Sie war kratzig, labil und getränkt von Schluchzern. Ich schreckte auf und presste ein „Bill!“ hervor. Ich stüzte in seine Arme. „Ich dachte wärst… du hättest dich….“, stotterte ich, doch er unterbrach mich: „Ich bin doch hier!“. Wir lagen uns bestimmt eine halbe Stunde so in den Armen und sagten kein Wort. Bis er die Stille unterbrach: „Du zitterst ja, möchtest du rein?“. Ich nickte und er zog mich hoch, stützte mich und meinen schmerzenden Fuß. Obwohl es ein lauer Sommerabend war, war mich richtig kalt geworden, doch ich wollte, dass dieser eine Moment, wo wir Arm in Arm auf der Terrasse saßen, nicht so schnell und abrupt enden lassen. Wir gingen bzw. humpelten die Gänge bis zu meinem Zimmer entlang. Er öffnete die Tür. Das Zimmer war immer noch leer. Leila war wahrscheinlich noch in der Cafeteria. Vorsichtig setzte Bill mich auf meinem Bett ab. Erst jetzt sah ich ihm ins Gesicht. Seine Schminke war über das ganze Gesicht verteilt. Seine Haare waren strubbelig und fettig. Sein sonst so braunes Gesicht war fast Leichenblass. Das alles nur wegen mir. Ich machte mir richtige Vorwürfe. Ich hatte Bill wahrscheinlich ein paar Minuten einfach so angestarrt, sodass er irgendwann fragte: „Was denn?“. Ich zuckte. „Nichts, ist schon in Ordnung!“, log ich. Meine Stimme war rau und hörte sich alles andere als glaubhaft an. Bill zog eine Augenbraue hoch, fragte aber nicht weiter. Nach weiteren Minuten des Schweigens, brachte ich etwas heraus: „Hör zu Bill, wie ich dir schon gesagt hab, möchte ich dich echt nicht verlieren. Du bist mir echt superwichtig!“. Er nickte etwas geknickt, jedoch zwang er sich zu einem Lächeln. „Ist es okay für dich, wenn ich dich erstmal nicht mehr besuchen komme? Ich schaffe das einfach nicht!“, zaghaft schaute er mir in die Augen. Ich nickte: „Ist okay, nimm dir Zeit, so viel du brauchst!“.

Kapitel 50: Getrennte Wege…

Bill verließ etwas geknickt den Raum.

Die nächsten Tage besuchten mich alle regelmäßig. Alle – Bis auf Bill. Nach zwei Tagen durfte ich nach Hause, das hieß, ich sollte zu Zaraa, bis wir widerrum zwei Tage später nach Hause fliegen würden. Bei Zaraa musste ich die ganze Zeit im Bett ligen. Bill zu Liebe, schlief ich bei Zaraa. Zwar wollte ich lieber bei den beiden Jungs schlafen, aber das würde Bill nur wehtun.

Der Tag der Abreise war gekommen. Da wir sehr in Eile war, verlief die Verabschiedung sehr, sehr schnell. Leider. Trotzdem liefen viele Tränen. Obwohl es gerade mal 4 Uhr morgens war, kamen richtig viele, um uns zu verabschieden. Bryan hatte seine Schrulle mitgebracht, die wahrscheinlich immer noch sauer war, mit der Geschichte in der U-Bahn.
Das war mir aber auch egal, ob Brittany sauer war oder nicht. Wir verabschiedeten uns und fuhren in zwei Taxen zum Flughafen. Ich mit meinen Eltern und die Twins alleine.

-Gepäck abgeben. Check in. Warten. Aufrufe beachten. Zum Schalter am Gate hechten. Das Flugzeug betreten. Starten. Einpennen. Nichts träumen. So habe ich den Rückflug in Erinnerung. Was ich währenddessen gefühlt habe. Keine Ahnung. Dieser ganze Tag ist für mich heute ein einziger Lückenfilm.-

In Berlin, am Flughafen, stiegen wir in zwei weitere Taxen und fuhren zum Hauptbahnhof.
Von dort aus ging es mit dem Zug weiter bis nach Magdeburg. Ein Glück, dass meine Eltern ihre Autos am Magdeburger Bahnhof geparkt hatten. Meine Ma und ich fuhren alleine nach Hause und mein Dad brachte die Zwillinge nach Hause. Eigentlich ziemlich schwachsinnig, aber mein Dad wollte das so, damit unsere Freundschaft nicht gefährdet würde.

Zu Huse gab es etwas zu Essen und danach warf ich mich auch wieder in mein stark vermisstes Bett. Das eigene ist immer noch das schönste. Traumlos verbrachte ich eine unruhige erste Nacht wieder zu Hause.



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