>>Gelegenheits-Teufel<<39.6.2006; 14:26 Uhr: 1703 Besucher insgesamt!
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Kapitel 41: Das Herrenklo!

„Shit!“, kam es leise von Bill. Er griff nach dem Handy, wischte sich ein paar Tränen aus dem Gesicht und wollte schnell aus der Toilette laufen, doch ich hielt ihn am Arm. Schluchzend maulte er: „Bitte, lass mich los…ich will nicht mit dir reden!“ – „Ich aber mit dir!“, konterte ich. Erst jetzt drehte er sich um und sah mich an. Ich erschrak, denn er sah echt schlimm aus: Sein sonst so wundervoll fröhliches Gesicht erschien trostlos und traurig. Es strahlte nichts aus, genauso wenig, wie seine sonst so feurigen Augen. Seine sonst so impulsive Löwenmähne hing nur schlapp an seinem Kopf runter, jegliches Volumen war wie weggespült. Weggespült mit den Tränen, die wieder meine Schuld waren. Ich hatte diesen fröhlichen Jungen wieder zum Weinen gebracht. Ich fühlte mich mies. Ich ließ seine Hand los und sah ihn mitleidig an. „Bill…!“, fing ich an, doch er unterbrach mich: „Hör bitte auf. Ich kann verstehen, dass du noch an Tilo hängst, aber ich kann nicht anders, es tut mir leid!“. Wieder wollte er den kahlen, weißen, verfliesten Raum verlassen. Wieder zog ich ihn zurück, doch diesmal in meine Arme. Als er in meinen Armen lag, wurde mir so einiges klar.
„Bill, ich möchte mit dir reden, aber nicht hier. Wir sind auf einem Herrenklo und ich bin ein Mädchen. Das ist mir ein bisschen unangenehm!“, sagte ich leise und ein bisschen schüchtern. Ich sah ihn an, ein kleines, aber nur sehr kurzes, Lächeln huschte über sein Gesicht. Schluchzend fragte er: „Wo möchtest du denn hin?“.

Kapitel 42: „Es tut mir leid!“

Mir wurde klar, dass ich ihn liebte, aber eben nur als besten Freund.
„Oben auf dem Dach ist eine Dachterrasse, können wir dahin gehen?“, fragte ich und hob sein Kinn mit meinem Zeigefinger, denn er betrachtete nur seine Füße. „Ja, okay!“, sagte er knapp, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und verlies den Raum. Ich folgte ihm und wir liefen Stumm nebeneinander her. Wir fuhren mit dem Fahrstuhl in den 6. Stock, um von dort aus auf die Terrasse, die am Ende des langen Ganges war, zu kommen. Ein Glück war sie leer. Man hatte von dort aus einen herrlichen Blick über New York. Ich hätte das mit der Terrasse nicht gewusst, wenn ich nicht bei einer Schwester und einem Patienten zufällig mitbekommen hätte, wie sie sich drüber unterhielten. Die Terrasse war schön, groß und war überall bepflanzt. In einer Ecke stand eine Bank, ich steuerte auf diese zu und der Schwarzhaarige folgte mir. Ich ließ mich drauf fallen, darauf bedacht, dies nicht zu heftig zu tun, denn es schmerzte wieder jeder einzelne Knochen in meinem Körper.
Bill setzte sich links neben mich, tat das aber mit ein bisschen Abstand. Die nächsten Minuten sagte keiner von uns etwas. Es waren bestimmt 20 Minuten vergangen als Bill ansetzte: „Hör mal…ähm ...ich kann es verstehen, wenn du nichts für mich empfindest, ich möchte dich auch nicht zu irgendetwas drängen, aber sei bitte ehrlich zu mir: was fühlst du für mich?!“ – „Bill, ich mag dich, ja sogar sehr doll, aber eben nur freundschaftlich, du bist mein bester Freund und sollst es immer bleiben!“. Ich suchte Augenkontakt zu ihm, doch er senkte seinen Blick. Langsam legte ich einen Arm um ihn und strich über seinen Arm. Kurz darauf, ohne seinen Blick zu heben, schluchzte er: „San, kannst du mich bitte alleine lassen?“. Ich zögerte, sagte aber dann leise: „Ja, kann ich.“. ich stand auf humpelte langsam zur Tür nach drinnen. Auf halben Weg drehte ich mich noch mal um und sagte: „Bill!?“. Er hob seinen Blick und schaute mir in die Augen. „Tu bitte nichts Unüberlegtes. Ich will dich nicht verlieren.“. Ein kurzes Nicken und schon war sein Gesicht wieder in seinen Händen verschwunden. Ich hauchte noch ein „Es tut mir leid!“ zu ihm rüber und betrat auch wieder diese weißen Hallen, die man Krankenhaus nannte.

Kapitel 43: Es muss sich etwas ändern!

Ich lief eine Weile in meiner Verkleidung im Krankenhaus umher. Niemand erkannte mich. Ich wollte in Ruhe über alles nachdenken. Es war einfach zu viel für mich. Ich bin gerade aus dem Koma erwacht. Bill liebt mich. Es war alles so unfassbar. Ich dachte über so einiges nach, ließ die vergangenen Wochen noch mal im Kopf Revue passieren. Es hatte sich so viel geändert, ich wollte am liebsten die Zeit zurückdrehen und meine Eltern davon abhalten, nach Deutschland zu ziehen. Es war nicht so, dass ich Bill, Tom, Gustav, Georg und Andi nicht mochte, aber sie überluden mein Leben total und brachten es komplett durcheinander. Ich konnte so nicht mehr leben, das hätte mich irre gemacht. Mir wurde klar, dass sich so einiges ändern müsste. Ich achtete nicht auf den Weg, den ich ging, ich war in meinen Gedanken versunken und dachte in diesen Momenten einfach mal nur an mich. Plötzlich hörte ich ein Handy klingeln, ich schreckte hoch und blickte mich um. Mir fiel auf, dass ich im Schneckentempo lief. Ich sah mich weiter um. Die Person, dessen Handy geklingelt hatte, sprach eindeutig Deutsch: „Wir sprechen später, du weißt, dass das in einem Krankenhaus nicht erlaubt ist…ja, ich sag dir später, wie es Laila geht ...Okay, bis dann!“. Und aufgelegt. Ich betrachtete den Mann genauer, er hatte braunes kurzes Haar und einen 3-Tage Bart. Der Typ trug ein braunes T-Shirt und eine normale Jeans mit einem grün-braunen Gürtel. Ich lief an ihm vorbei und konnte neben ihm auf einer Bank ein kleinen schlafenden Jungen erkennen, er war zirka 4 Jahre alt und sah dem Mann total ähnlich, vermutlich war der kleine der Sohn des Mannes. Mir fiel auf, dass es total sinnlos war, über sie nachzudenken und dachte an gar nicht. Ich träumte vor mich hin, als ich merkte, dass ich vor meiner eigenen Tür stand. Ich betrat den Raum. Drinnen wurde ich erstmal auf mein Bett gesetzt und meine Mutter kam auf mich zu. Ich merkte erst jetzt, wer alles anwesend war. Es waren eine Krankenschwester, sie hatte mich auch auf mein Bett gesetzt und ein Arzt, die an meinen Armen herumhantierten.
Des Weiteren befanden sich noch Tom, mein Dad, meine Mum, Zaraa, Bryan und ein Mädchen, welches ich nicht kannte, im Zimmer. Das Mädchen lag auf dem anderen Bett, sie hatte braunes Haar und ein schmales Gesicht, ansonsten hatte sie, soviel man unter der Bettdecke erkennen konnte, die übliche Krankenhaus-Kluft an, die ich unter meiner Verkleidung, die mir abgenommen wurde, auch trug. Ein scheußliches Nachthemd in weiß mit schrecklichen rosa und blauen Punkten. Wie gesagt kam Mum auf mich zu und heulte mir entgegen: „Schatz, wo warst du denn? Was hast du getan, warum bist du weggegangen? Und wo ist Bill?“. Ich konnte darauf nichts antworten. Ich blickte starr nach vorne und war nicht im stande, etwas Ordentliches zu sagen. Ich wollte gerade ansetzten, etwas zu sagen, als die Tür zaghaft geöffnet wurde und ein schwarzhaariges Frack eintrat. Dieses Frack hatte den Namen Bill und erschrak vollkommen, als es die ganzen Menschen im Raum erblickte. Er sah schlimm aus. Dicke rote Ringe zierten seine Augen und daran konnte man erkennen, dass er geweint hatte. Fluchtartig verließ er den Raum wieder.


Kapitel 44: Wieso kennt man keinen Namen von mir?

Im ersten Moment starrte ich fassungslos zur geschlossenen Tür, aus der Bill gerade verschwunden war. Ich erwachte aus meinem Tagtraum, als Tom stirnrunzelnd meinte: „Was ist denn mit dem los!?“. Ich schaute ihn erwartungsvoll an, ich wollte, dass er ihm hinterherläuft und mit ihm redet, ich konnte das nicht. Er schaute mich fragend an: „Was?“ – „Kannst du ihm bitte hinterherlaufen?“, ich erschrak über meine Stimme. Tom nickte und verlies den Raum still. Meine Ma sah mich komisch an, doch ich unterbrach ihren Versuch, etwas zu fragen: „Bitte fragt mich nicht, erzählt mir lieber, wie lange ich noch hier herumliegen muss!“. Bryan klärte mich auf: „In zwei Tagen darfst du nach Hause, du musst dich aber noch schonen. In vier Tagen geht es nach Hause, dort musst du noch mindestens vier Tage im Bett bleiben.“ Ich stöhnte: „Och nö, das ist scheiße!“. Ich versuchte so zu klingen, als ob nichts wäre, doch eigentlich machte mir die Sache mit Bill ganz schön zu schaffen. Ich bat sie zu gehen, um noch etwas zu schlafen. Sie gingen, nur das Mädchen, das ich nicht kannte, blieb zurück. Sie stand fast regungslos im Raum, mit ihrer kleinen Reisetasche in der Hand und starrte fassungslos zur Tür. Erst als sich diese vollständig geschlossen hatte, schreckte sie zusammen und durchbohrte mich mit einem Glasigen Blick. Dann lief sie auf das zweite Bett zu, das auch im Zimmer stand, warf ihre Tasche drauf, setzte sich auf den Rand des Bettes und schaute mich mit einem schrägen Blick an. Da ich keinen Bock hatte, mich die ganze Zeit beobachten zu lassen, machte ich sie genervt an: „Was!?“.
Sie schreckte zurück und schaute mich entschuldigend an. „Entschuldige!“. Sie sprach Deutsch. „Du sprichst deutsch?“, fragte ich sie auf Deutsch. „Ja, ich bin aus Deutschland, hab aber mein ganzes Leben hier verbracht, weil mein Vater hier in einer Klinik ist, er hat einen speziellen Tumor im Gehirn!“, antwortete sie. „Oh tut mit leid!“, sagte ich mitfühlend, stand auf und setzte mich neben sie. „Woher weißt du, dass ich deutsch spreche?“, fragte ich mit ein bisschen Verwirrung in der stimme, die sich inzwischen rehabilitiert hatte. Sie grinste mich an: „Ich hab dich eben mit Tom sprechen hören!“. Jetzt war mein Gesicht Verwirrung pur. „Häh?“, ich kratzte mich am Kopf. “Woher kennst du Tom? Und wie heißt du überhaupt?“. „Ich bin Leila! Und Tom kenne ich aus dem Internet, genauso wie seinen komischen, verkorksten Bruder, der hier auch gerade reingeschneit ist!“, sie lächelte. „Ich bin Fan!“. Grinste sie, ich lachte. „Da trifft man einen Tokio Hotel Fan mitten im Big Apple, wie geil!“, giggelte ich und sie knuffte mich in die Seite. „Wer bist du überhaupt, von dir kennt man überhaupt keinen Namen!“, fragte sie. „Ich bin Sandra, aber wieso kennt man keinen Namen von mir?“.

Kapitel 45: Überanstrengen!?

„Im Internet gehen überall Fotos von dir mit Bill und Tom rum, wie ihr zusammen was unternehmt, dazu gibt es richtig viele Gerüchte, das am weitesten verbreitete ist, dass du die Freundin von Bill bist!“. Mein Herz machte einen Aussetzer. …du die Freundin von Bill bist… Dieser Satz hallte in meinem Kopf immer wieder und versetzte immer wieder einen weiteren Stich in mein Herz. Erst als Laila mich umarmte, bemerkte ich die Tränen auf meinen Wangen und wachte aus meinem Schock auf. Das war für mich zuviel, ich klappte weg.


Als ich aufwachte, merkte ich, wie mir jemand über die Wange strich. Ich versuchte die Augen zu öffnen, doch bei jeden versuch, schmerzte mein Kopf immer mehr. Nach einiger Zeit schaffte ich es einen gequälten Ton, der wie das quieken eines Meerschweinchens klang, herauszupressen. Ich hörte eine Stimme sagen: „Sie ist wieder bei Bewusstsein! Kannst du vielleicht einen Arzt oder so holen, Mama?“. Es war Leilas Stimme, kurz darauf öffnete sich die Tür und schloss sich wieder, jemand hatte den Raum verlassen. Ich versuchte noch einmal, die Augen zu öffnen und schaffte es sogar einen Spalt. Leila saß rechts neben mir, ihre blonden Haare waren sehr zerzaust, mehr konnte ich nicht erkennen, denn meine Lider
fielen wieder zusammen und ich schaffte es nicht, sie wieder zu öffnen. Nach gefühlten zehn Minuten hörte man von draußen eine Stimme, kurz darauf kam ein Arzt herein und unterhielt sich anscheinend mit der Mutter von Leila, die den Raum auch betreten hatte. Er untersuchte mich blindes Huhn, die es immer noch nicht schaffte, ein Wort zu reden, oder die Augen zu öffnen. Er meinte, ich hätte einen Schwächeanfall, da ich mein Bett verlassen hatte und mich überanstrengt hätte. Leila meinte noch, dass ich in ihren Armen zusammengebrochen sei und dann schlief ich ein. Meine Muskeln erschlafften und ich träumte einigen Blödsinn.



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