>>Gelegenheits-Teufel<<39.6.2006; 14:26 Uhr: 1703 Besucher insgesamt!
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Kapitel 31: Get the Party started!!

Ich sprang auf und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht. Zaraa holte die Jungs und wir machten uns fertig, ich trug einen Jeansmini und ein Rotes Top. Zaraa trug die Sachen, die wir vorhin rausgesucht hatten. Bill und Tom hatten sich nicht umgezogen. So machten wir uns auf den Weg zu Bryan, na ein Glück kannte man in Amerika die Twins nicht, so konnten wir ungestört durch die Straßen schlendern. Zaraa unterhielt sich mit den beiden, doch ich war die ganze Zeit still und starrte das Geschenk in meiner Hand an. Als wir ankamen hörte man keine Musik, doch die Wohnungstür sprang trotzdem auf und Bryan kam heraus. Erst starrte er mich ungläubig an, doch dann fiel er mir in die Arme: „San, Gott, was habe ich dich vermisst, Maus, was machst du denn hier?“. Er umarmte mich fest und sah mich dann fragend an: „Ich wollte euch nur mal wieder besuchen kommen, außerdem wollte ich deinen Geburtstag nicht verpassen!“. Er schaute mir glücklich in die Augen und sah dann hinter mir Zaraa und die Zwillinge stehen. Er umarmte Zaraa und sah die Zwillinge musternd an, dann sagte er auf Tom deutend: „Lass mich raten, das ist dein neuer Freund? Und daneben eine neue Freundin von dir?“. Bills Blick verkrampfte sich und ich wurde wieder traurig, da mich das an Tilo erinnerte. Ich lächelte ihn gespielt an und meinte: „Nein, er ist EIN Freund und das daneben ist sein Zwillingsbruder auch ein Freund von mir! Und du Geburtstagskind willst gar nicht beglückwünscht werden!? Happy Birthday, ich hab dich vermisst!“. Er lächelte die Twins entschuldigend an und ich kam auf ihn zu, um ihn zu umarmen. Zaraa tat das auch und presste ihm einen Knutscher auf die Wange, dann begrüßte Bryan die Zwillinge, wobei die Twins im alles Gute wünschten, zwar sah Bills Lächeln gekünstelt aus, aber Bryan merkte nichts. Bill war mir aber auch voll egal, dieser Idiot!
Wir gingen rein und mir wurde sofort klar, warum noch keine Musik zu hören war: Wir waren bis jetzt die einzigen! Wir gaben ihm unsere Geschenke, Bryan freute sich. Aber als es klingelte und ca. 70 weitere Gäste hinein stürmten waren die auch wieder unwichtig.
Als ich Jordan entdeckte, fragte ich ihn, wo denn der Alkohol stünde. Er antwortete: „Hi Maus, auch mal wieder im Lande, aber der Alk steht in der Küche, bedien dich!“-„Danke großer!“, grinste ich und lief in die Küche. Zu Jordan hatte ich schon immer ein gutes Verhältnis, er war wie ein Bruder für mich. Ich ging geradewegs auf den Wodka zu, als mich jemand herumdrehte und ich in das Gesicht meines Ex-Freundes blickte, Stan. „Hey Süße, wohnst du nicht in Li’l Germany???“, fragte er und drückte mir einen Drink in die Hand, ich nippte dran, es war was Hartes! „Jup, bin aber extra wegen Bryans Geburtstag gekommen!“, antwortete ich ihm. Ich hatte mit Stan Schluss gemacht, da ich nicht wirklich davon überzeugt war, dass die Beziehung zwischen uns das richtige wäre, er hatte das verstanden. Er sah aber auch nicht schlecht aus: Er hatte eine blonde Surferfrisur und ein süßes Gesicht, aber Aussehen war nicht alles. Ich unterhielt mich ne weile mit ihm und erzählte ihm vom Leben in Deutschland. Ich schüttete immer mehr harten Alkohol in mich ’rein. Irgendwann war ich total zu und bekam nichts mehr mit. Plötzlich nahm mich Stan in den Arm und küsste mich, ich erwiderte im Rausch den Kuss. Mit mal wurde ich weggezogen und sah in Bills saueres Gesicht. „Sag mal was ist denn mit dir los? Warum besäufst du dich und machst mit dem erstbesten rum, du hast einen Freund!“-„Lass misch, du hast, dooooch gar keinööh >hicks< Ahnung, du Ahaharsch!“, lallte ich und lief aus der Wohnung, durch den Hausflur mitten auf die Straße…

Kapitel 32: So schnell kann alles vorbei sein…

Ich lief, so gut es in meinem Zustand ging, auf die Straße, ich hörte hinter mir Rufe von Bill, aber auch Gekreische, welches ich nicht zuordnen konnte. Millisekunden später packte mich eine Wucht und ich wurde durch die Luft geschleudert. Ich spürte noch einen harten Aufprall, dann wurde alles um mich herum schwarz.

Bills Sicht

Ich wollte Sandra noch zurückrufen, da hörte man schon die Reifen quietschen, und die Mädchen hinter mir schreien, doch es war zu spät. Sandra wurde von dem Auto nach oben gerissen, schleuderte durch die Luft und prallte hart auf dem, Asphalt auf. Ich stand perplex da und mir rollte eine einsame Träne die Wange herab. Da wurde ich durch eine schreiende Zaraa und einem panischen Tom wieder in die Realität gerissen. Schnell lief ich zu Sandra, nahm sie sachte in den Arm und flüsterte ihr zu: „Sandra, du musst bei uns bleiben, ohne dich schaff ich das nicht! Ich wollte dich doch nicht anschreien!“. Da kam auch schon der Krankenwagen und Sandra wurde hinein geladen. Mittlerweile hatten sich alle Partygäste draußen versammelt, die mühsam von einem Polizisten weggehalten wurden, nur Bryan, Tom, Zaraa und ich durften dort bleiben und wurden mit Decken und Tee von Sanitätern versorgt, ich allerdings wollte mit ins Krankenhaus. Ich wollte gerade zum Krankenwagen gehen, als das piepsen vom EKG völlig durchgezogen war. Ich wusste was das bedeutete und brach weinend in mich zusammen.

Toms Sicht

Wir wurden von ein paar Sanis ruhig gestellt, man hörte nur das fast gleichmäßige piepsen, das vom Herzschlagmesser ausging. Bill stand auf und wollte zum Krankenwagen gehen, doch da hörte man vom EKG einen durchgezogenen Piepton und Bill brach heulend zusammen. Ich sprang auf und lief zu ihm, auch Zaraa und Bryan hatten den Ton gehört und hielten sich beide heulend im Arm. Auch an den Absperrungen standen ein paar Leute die jetzt trauern da standen, einige Mädchen weinten sogar. Ich nahm Bill in dem Arm, auch mir rollten ein paar Tränen die Wangen hinunter. Wir lagen uns in den Armen und sahen weinend den Ärzten zu, die versuchten Sandra wieder zu beleben. Wir saßen uns auf dem kühlen Asphalt in den Armen und weinten um unsere beste Freundin…


Kapitel 33: Ich bin schuld!

Bills Sicht

Wie wir so da saßen und verkrampft die Ärzte beobachteten, kriegten wir nichts mehr mit, wie hörten nichts, spürten nichts, wir saßen einfach nur da und weinten, die Ärzte hatten mittlerweile den 3 Anlauf gestartet um sie wieder ins leben zurück zu holen. Es hatte für mich keinen Sinn mehr und ich vergrub mein Gesicht in dem Shirt von meinem Bruder, der sein tränendes Gesicht in seinen Händen hielt. Plötzlich beugte sich jemand zu uns und wir blickten auf, der Arzt lächelte uns an und meinte: „Sie lebt! Wir haben sie in ein künstliches Koma versetzt, wann sie aufwacht wissen wir nicht, aber sie lebt!“. Tom und ich sprangen auf und liefen in Richtung Krankenwagen. Da lag sie, an tausenden Schläuchen angeschlossen und man sah ihren Brustkorb sich auf und ab bewegen. Da nahm mich jemand in den Arm, es war Zaraa. Sie weinte immer noch, doch jetzt sicher vor Glück. Ich erwiderte die Umarmung und sagte: „Hey, sie lebt, wir werden sie nicht verlieren, es wird alles gut!“. Sie lächelte mich an und sagte: „Das haben wir euch zu verdanken!“. Ich drückte sie fest an mich. Da kam ein Polizist auf uns zu und fragte: „Wir haben die Personalien von dem Fahrer aufgenommen, er ist stark angetrunken, können wir euch nach den Personalien der jungen Dame fragen, oder wollt ihr erstmal mit ins Krankenhaus. „Können wir das im Krankenhaus machen, wir möchten erstmal hinfahren!?“, fragte Bryan, der sich neben Tom gestellt hatte. „Ist okay, ihr könnt bei uns mitfahren!“, antwortete der Polizist und zeigte auf seinen großen Sherriffswagen, der Marke Rover. Wir stiegen ein und er fuhr los, die ganze Fahrt über sagte niemand etwas ich dachte nach: „Ich bin an alledem schuld, ich habe sie angeschrieen und deshalb ist sie hinausgelaufen, ich hätte mich da raus halten sollen. Ich bin schuld!“-„Nein bist du nicht, Tilo hat mit ihr Schluss gemacht, deshalb hat sie sich die Kante gegeben. Du kannst dafür nichts!“, antwortete Zaraa. Ich hatte laut gedacht, eine meiner schlechten Angewohnheiten. Da meinte Tom: „Dieses Arschgesicht, wie kann er ihr das antun!“. Er war eh ein Arsch, ich hätte sie von ihm abbringen sollen. Im Krankenhaus angekommen ging alles ganz schnell, wir gaben Sandras und unsere Personalien ab und warteten vor ihrem Zimmer auf der Intensiv-Station. Während des Wartens machte ich mir immer noch riesige Vorwürfe, ich war auch schuld, ich hätte mich nicht einmischen dürfen. Ich saß auf der Bank vor dem Zimmer und kaute auf meinen frisch lackierten Nägeln, als die Tür aufging und ein Arzt herauskam…


Kapitel 34: „Wie geht es ihr, Doktor?

Das „Super-Lange-Urlaubs-Special“

Ich lief auf ihn zu und fragte: „Wie geht es ihr, Doktor?“. Er sah mich mitleidig an und meinte: „Sie liegt immer noch im künstlichen Koma, ihr Zustand ist kritisch! Wir wissen nicht, wann sie aufwacht!“, antwortete er mir und sah dabei auf sein kleines weißes Klemmbrett, welches er im Arm hatte. „Dürfen wir zu ihr?“, fragte ich nervös. „Tja, das ist die Frage, ich muss kurz meinen Kollegen fragen. Moment.“. Er drehte sich zu einem Typen mit einem weißen Kittel, dieser nickte nur und der jüngere Arzt drehte sich wieder zu mir. „Bitte, aber nur einzeln und verhalten sie sich ruhig, denn die junge Dame braucht viel Ruhe!“, antwortete er und deutete auf das Zimmer von Sandra. Ich schaute fragend zu den anderen und sie nickten. Ich durfte also als erstes rein. Ich ging langsam rein. Sie lag ganz still da, rührte sich nicht. Mehrere Schläuche steckten in ihrem Arm, in ihrer Nase und ihrem Handrücken. Ich setzte mich auf den Stuhle neben ihrem Bett und redete mit ihr, so als wäre sie wach: „Süße, wir vermissen dich so sehr, ich wollte dich nicht anschreien, aber wieso hast du uns das mit Tilo nicht erzählt, dem hätten wir die Hölle heiß gemacht!? Komm zurück, wir wollen dich wieder bei uns haben!“. Doch sie antwortete nie.

3 Tage später

Sandra war immer noch nicht aufgewacht. Ihre Eltern waren mittlerweile auch schon da. Wieder einmal saß ich an ihrem Bett und heulte mir die Augen aus, ich saß in den letzten Tagen oft so da. Wieder redete ich mit ihr, oftmals über vier Stunden bis ich in meinen Tränen einschlief. Sie lag genauso da, wie vor drei Tagen, kein Ausdruck in ihrem Gesicht, keine Kraft in den Armen und das allerschlimmste, war, dass sie überall blaue flecken und Wunden hatte, die schlimmsten waren die inneren Blutungen, die einfach nicht schwächer werden wollten! Ich war Schuld, dass sie so da lag, ich hatte sie dazu ’animiert’ auf die Straße zu laufen. Ich machte mir die schlimmsten Vorwürfe, öfters spielte ich sogar mit dem Gedanken an Selbstmord, doch das wollte ich keinem antun, nicht Mum, nicht Gordon und vor allem nicht dem wichtigsten Menschen in meinem Leben, meinem Bruder, Tom. Meine Gefühle für Sandra hielt ich ganz geschickt da raus, denn sonst hätte ich sicher schon zur Klinge gegriffen. Ich wollte nicht ohne sie, doch ich konnte auch nicht mit ihr, weil sie nie etwas von mir wollen würde. Ich hockte jeden Tag in diesem verdammten Krankenhaus, doch Sandra gab nie einen Ton von sich, wie denn auch, sie war ja fast tot, wenn diese Maschine sie nicht am Leben halten würde. Dieses regelmäßige Piepsen war das einzige Lebenszeichen von Sandra. Ich lag mit dem Kopf auf ihren Beinen mit meinem Gesicht zu ihr gerichtet. Ihr makelloses hübsches Gesicht, das Kratzer aufweiste. Ich starrte sie einfach nur an, als plötzlich die Tür aufging und jemand hereinkam, ich drehte mich zwar nicht um, aber ich konnte es mir denken: „Bill, so kann es doch nicht weitergehen, was ist mit dir los? Warum redest du nicht mit mir?“, das war er, mein eigener Seelenklempner, Tom. „Lass mich in Ruhe geh raus! Du weißt doch gar nichts!“, antwortete ich ihm, ohne mich auch nur einen Millimeter zu rühren. Da kam er von hinten auf mich zu, nahm mich hoch und umarmte mich feste. Das baute mich auf. Er zog mich aus dem Raum, ich warf noch einen Blick auf die leblose Sandra, da hatte er mich ich schon auf die Bank gesetzt und redete auf mich ein.
Er beruhigte mich so stark, dass ich ihm mein Herz ausschüttete, ich erzählte ihm einfach alles, von meinen Vorwürfen, über meine Selbstmordgedanken bis hin zu meinen Gefühlen zu Sandra. Wir redeten ein paar Stunden, bis er mich dazu überredete, nach drei Tagen Dauer-Krankehaus-Aufenthalt, endlich mal wieder in einem normalen Bett bei Zaraa zu schlafen.
Wir meldeten uns beim Arzt ab und fuhren nach Hause.

2 Tage später

Ich schlief zwar wieder bei Zaraa im Gästezimmer, doch kam ich jeden Morgen und blieb bis Abends, in der Hoffnung, dass sie aufwacht.
Es war Dienstag und ich saß in ihrem Zimmer, hielt ihre Hand und redete auf sie ein: „Sandra, wenn du mich hörst, dann gebe mir bitte ein Zeichen, drücke einmal meine Hand für ein Ja, bitte!“. Ich spürte nichts. Sandra nahm mich also nicht wahr, das hatte ich mir eigentlich schon gedacht. Nach dreißig Sekunden meinte ich ein kurzes, schwaches Drücken an meiner Hand zu spüren, doch ich dachte es sei nur Einbildung, drum flüsterte ich leise: „Sandra, drücke bitte noch einmal zu, wenn du mich hörst!“. Wieder ein kleines Drücken. Ich sprang auf, flüsterte ihr noch ein: „Es tut mir alles so leid, ich komm gleich wieder!“ ins Ohr und verschwand aus dem Zimmer, um einem Arzt und den anderen bescheid zu sagen.
Wenige Sekunden später, der Arzt war schon im Zimmer,. Kamen wir zusammen ans Zimmer gerannt, mein Herz bleib fast stehen, denn aus dem Raum ertönte der durchgezogene Ton des EKGs. Erschöpft sank ich mit Tränenerfüllten Augen zusammen…

Kapitel 35: Warum zitterst du?

Tom zog mich wieder hoch und wir gingen auf dir nur angelehnte Tür zu, aus dem Raum heraus strömte dieser ekelhafte Ton, der in dem Augenblick den Tod symbolisierte. Mein Bruder stieß die Tür auf, ich wollte schon wütend auf den Arzt losstürmen, da hörte ich eine zarte Stimme meinen Namen flüstern, ich drehte mich mit meinem verheulten Gesicht in die Richtung und erblickte Sandra, sie hatte ihre Augen geöffnet. In ihren Augen lag ein Hauch von Verwirrtheit. Ich lief auf sie und flüsterte: „Sandra, du lebst, ich dachte, du…du…“ Meine Stimme versagte. Ich setzte mich neben sie auf die Bettkante und schaute sie an. Ihr Haar fiel strähnig seitlich ihrem Gesicht auf die Schultern, ihr Gesicht drückte, nach fast einer Woche, wieder etwas aus: Angst und Verwirrtheit. Der Arzt trat vorsichtig neben mich und hantierte an dem, immer noch piepsenden, EKG herum. Ich folgte der Leitung, des Schlauches, mein Blick landete am Ende des Schlauches, das sich nicht am Arm von Sandra, sondern in der Luft befand. Nebenbei erklärte der Arzt: „Dieses Missverständnis tut mir leid, die Schwester hat es falsch deaktiviert, dabei nahm das EKG wahr, dass der Patient verstorben ist. Es tut mir leid.“ Dann nahm er den Wagen vom EKG und verließ den Raum mit einer Scharr von Krankenschwestern. Tom verließ das Krankenzimmer wieder, ich blieb bei Sandra auf dem Bett sitzen und schaute sie voller Erleichterung und Schuld an. Ich fing an mich wieder einmal zu entschuldigen, doch dieses Mal konnte sie die Entschuldigung endlich wahrnehmen: „Sandra, ich wollte das nicht, ich hätte die in Ruhe lassen sollen. Warum hast du das nicht erzählt? Es tut mir so leid, aber ich … ach, ich weiß auch nicht… Es ist meine Schuld, ich kann verstehen, wenn du jetzt nichts mehr mit mir zu tun haben willst.“. Ich stand auf und wollte gehen, doch ein sanfter Griff hielt mich zurück, ich schaute wieder in das schöne Gesicht von Sandra. Ihre Augen waren mit Tränen gefüllt und keine Sekunde später kugelten diese auch schon ihr Gesicht herab. Sie flüsterte leise: „Bitte geh nicht, lass mich nicht allein…“ Ich schaute sie permanent an, als ich mich wieder auf dem Bett platzierte. Sie schaute mir ganz tief in die Augen, ich begann am ganzen Körper zu zittern, versuchte es vor ihr zu verbergen. Vergeblich. Sie sah mich fragend an: „Warum…“ Sie hustete. „….warum zitterst du?“. Ich konnte ihr den Grund nicht nennen, es ging nicht, das würde sie zu sehr belasten. Ich wusste aber auch keine Ausrede. Stotternd meinte ich: „Es…ich…ich kann es dir nicht sagen, es tut mir leid…“. Dann lief ich hinaus…



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